Jodler-Doppelquartett Langenthal

Vo Alperos' u Männertreu weis gar mängs Lied z verzelle

S' isch zwöierlei Ding.....

Am letschte Sunndig sy grad zwöi wichtigi Ereignis zäme cho. Erschtens hei mer üse traditionell Uftritt bim Brönsch uf der Hohewacht gha, by schönschtem Sunneschyn und voue Bänk. Aui sy zäntume gueter Lune gsi wo si amarschiert sy. Der Erwän het ä chli verspätig gha, wüu d' Transportplanig nid ganz ufgange isch, aber är het sech de bim singe nüt lo amerke und richtig schön Gas gä, so dass eim Zeie chrüselet het - äbe ä richtige Stimmfüerer im 2. Bass. S' Sändy het gjutzet das s' ä Fröid isch gsy, momou, mir si ziemlech uf Kurs für Brig.

 

U de hani jo gseit, es sigi zwöierlei Ding: U s' Zwöite isch gsy, das mer s' erschte Mou mit üsere neue Dirigänti ir grosse Öffetlechkeit ufträtte sy. Uf em Föteli gseh dir se ir Mitti, ä reizendi Pärson wo aber genau weiss, was si wott. U aui si nach dr Howacht dr Meining gsy, mit üs gang's obsi, u das vorewäg wäge dr Chrischtina. S "a" am Schluss isch wichtig, Chrigi oder Chrischtine geit gar nid. Das geit so wenig wy äs Glafer i dr Prob oder äs umehepe bym Singe. Mit dr Chrischtina het Dynamik än Inhaut übercho u Böge mache ou. U glych wi stattlech dr betroffnig Herr isch, wen er fausch singt, git's ä Korrigenda, ha das säuber müesse erläbe. Henusode, si tuet üs aune guet u d' Probe syn es Erläbnis - danke Chrischtina.

U no eis, si het's nid gärn, weme um si äs Ufhebe macht -  chönnt de guet sy, dass das Heugeli wider wäg muess, drum lueget's a solangs no online isch.

 

S'isch so wyt - s'isch Jodlerzyt

 

Klick eifach

Jo, genau, es het chlei duuret, aber itz isch es do, s' erschte Bulletin im neue Johr. D' Eveline Kräyebüel u dr Kurt Zougg si wider uf höchschtem Nivo gschtauterisch und schrift-steuerisch tätig gsi. Dr Iblick i üses Vereinsläbe isch's dr Wärt, dass dr äs par Ougeblick inveschtieret. Brichte zu Uftritte, Geburtstag, Drigäntinnewächsu, HV  u zu mängem Angere  finget dir i däm Wärk - und,  wi überau im Läbe isch ou i üsem Umfäud gschtorbe worde - leider. Eifach rächts drufklicke u d' Zytig geit uf - das isch modärni Technik !

 

Mir sueche neui Sängerkameradinne und Sängerkamerade 

De erklinge immer wieder üsi liebe, alte Lieder - schlicht u warm u heimatfroh

Tradition bedeutet für uns nicht die Asche zu konservieren sondern das Feuer weiterzutragen. Unter diesem Leitgedanken hat sich das Jodler-Doppelquartett Langenthal dem Jodelgesang, der Pflege unseres heimatlichen Liedgutes und der Kameradschaft verschrieben.

Wir suchen zur Verstärkung unserer Sängerschar neue Sängerinnen / Jodlerinnen und Sängerkameraden. Wir werden Dich sorgfältig einführen und bei Bedarf auch durch zusätzliche Ausbildung unterstützen.

Wir proben am Donnerstag jeweils ab 20:15 Uhr in Langenthal. Melde Dich bei uns, die Kontaktdaten findest Du hier - wir freuen uns auf Dich.

 

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Jodlerobeobe vom 1. Oktober 2016 

Liebi Fründe vom Jodler-Doppuquartett,

Üse Jodlerobe het Tradition und isch ä ganz grfeuti Sach. Das Johr hei mer is mit em Programm bsungers viu Müeh gä. Nämet d' Glägeheit wor, üsi schönschte Lieder live vortreit z' übercho, äs luunigs und geischtrichs Kurztheater z' gniesse und z' ghöre, was d' Singfroue vo Schoore druf hei. Und schlussamänd cha zur Musig vonere Superbänd wo d' Manne unger dr Fuchtle vor Susann stöh, s' Tanzbei gschwunge wärde. Dir wärdet nid entdüscht sy. Für's libleche Wou wird beschtens gsorget sy - mir freue n' üs, euch z' begrüesse und mit nech äs par schöni Schtunge z' verbringe.

D' Kasse isch ab 18:15 offe, Verpflegig git's ab 18:30 und s' Konzärt geit am 20:00 los.

Auso, am 1. Oktober gseh mer üs in Langetau, im katholische Chilegmeindshuus - iträäge im Kaländer.

Übrigens - s' ganze Programm chöit dir rächts z' obersch abelade.

 

 

 Ä bsungerig schöne Geburtstag isch das gsi, am 4. Septämber d' Reisiwil

Fasch vouzälig isch s' Jodler-Doppuquartett am letzte Suntig nach Reisiswil gfahre. Aalass derfür isch dr Geburtstag vom Sändy sir Mueter, em Bethli Stalder gsi, wo wenigi Tag vorhär isch 83zgi worde. Mir hei n' is geurilliamässig agschliche und hei im Schutz vore Schüür äs kurzes und lyses (jo, lys chöu mer ou - aber ungärn) Isinge praktiziert, damit d' Überraschig für d' Jubilari nid z' früe verrote wird. Happy Birsdey singend sy mer churz drufabe i Gaschtstube imarschiert, u hei ä erschti Brattig Lieder gsunge. Dir hättet söue gseh, wi d' Ouge vom Bethli gstrahlet hei. Äs het säuber fasch 35 Johr i dr Trachtegruppe Oftrige im Duett gsunge und isch üsem Liedguet syt Chindsbeine sehr verbunde. Der Räschte vor Feschtgsöuschaft het ou Freud gha, mi het's guet gmerkt. Üse Presidändt het's richtig gseit, d' Freud a üsne Lieder und d' Freud am Singe isch sicher genetisch vor Mueter a Tochter wytergä worde.

E chli später sy mer de dusse no iglade gsi zumene böimige Zimis. Wysse het's ou gäh. Wyter gsunge hei mer de ar früsche Luft - mir hei ziemlech mängs Lied gno, nid immer perfekt aber mit unheimlech viu Angaschemang und Begeischterig und je lengers je weniger "piano". D' Feschtgmeind het wacker mitgsunge.  Äs isch ganz ä schöne Aalass gsy. I gloube, i verzöui nüt Fausches wenn i säge, dass mir mindeschtens glych viu Freud hei gha wi d' Jubilari. Im Name vo üsem Klub danke i am Bethli und syne Töchtere hi no einisch für die grosszügigi Bewirtig und für e Zuschtpf i üsi Kasse. Mir aui wünsche Dir für die zukünftig Läbeswäg aues Beschte. Bis bau!

 

Andreas Grossenbacher

 

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soo schöööön

Prob uf dr Lusütte am 17. Ougschte - einisch öppis Angers

Bi däm schöne Wätter immer dinne u im katholische Chilegmeinhuus probe, das isch eifach nid saisongemäss, het eine dänkt und ä Prob uf dr Lushütte organisiert. He nu, mit em Wätter isch es de sone Sach gsi, richtig dürzoge isch es gsi, aber s' Ämmitau isch so fasch no schöner aus by strahlendem Sunneschin. Uf au Fäu sy zwüsche haubi sibni und sibni meh oder weniger aui itroffe. Üsi Zofinger Delegation isch wahrschinlech scho am Morge früh acho, s' het ämu ä Huufe Gleser und Täuer uf em Tisch gha, wo mir uf zirka 1320 Meter üM ufgschlage si. Mir hei n' is nach däm steile Ufstig - im Outo auerdings - zersch müesse sterche. Das isch is sehr guet glunge, s' het dert obe aschtändige Wysse.

 

....d' Vorbereitig isch s' Wichtigschte ....

D' Ussicht isch gwautig gsi, ou we me d' Aupe meh het müesse erahne aus das me se gseh hätti. Aber d' Schratte u dr Hogant si majestätisch ir Gägend gschtange, witer hinge der Niese und s' Stockhorn und ou äs par Friburger Höger het me gseh. Gli drufabe isch d' Gwitterfront vor Lüdere här übere cho u mir hei unger d' Loube müesse. D' Art vor Prob isch mit "wenig formell" ziemlech guet beschribe. Aber mi het's düecht, dass d' Lieder uverschämt guet tönt hei. No öppis Pärsönlechs: Üsi süsch über aues gschetzti Dirigänti het natürlech wider (!) dr Jodlertisch agstimmt. Irgendwie isch das ires Lieblingslied. Mys isch es nid - wi dr wüsset - süsch läset witer unge Gschicht vom Jodlerfescht z' Stäffisburg. Nume hei mer das Mou dr Fankhuser Res binis gha, dä het's Schlimmschte verhinderet. Dä isch im töife Chäuer so richtig deheim. Aber ä Ohreschmous isch dä Song trotzdäm eifach nid.

 

D' Chuchi vor Lushütte het beschtens gschaffet und d' Frou Taume het guet zue nis gluegt Dusse het's derwäge gschrubuset und es isch äs wakers Gwitter verbi zoge. Unger dene Wouke het me am Jura äne ä unerchant schöne Streife Oberoot chöne gse. So gäge di Zähni hei mer is de uf e Heiwäg gmacht, zfride vo au dene schöne Idrück u Lieder.

Andreas Grossenbacher / Fotos Urs Beljean

 

 

 

D' Eveline und dr Kurt hei üses Bulletin fertig - härzleche Dank!

 

s' isch JodlerZyt 2/16
JodlerZyt_2_16_WEB.pdf (2.04MB)
s' isch JodlerZyt 2/16
JodlerZyt_2_16_WEB.pdf
(2.04MB)

 

 

 

Fasch bim Dölf Stäheli däheim, in Stäffisburg am bärnisch kantonale Jodlerfescht am Samschtig, am 4. Juni 2016

Dass dä Bricht chli verspätet erschynt, cha d’ Ursach bym Schryberling ha: s’ erschte Mou amene Jodlerfescht, das isch beidruckend und s’ Resultat het ou zersch müesse verdouet wärde. Aber aus vo Afang a:

Wenn ä rise Schwetti Wasser äs fründlech’s Gsicht isch, de het sech Stäffisburg am samschtig namittag vor auerfründlechschte Site zeigt. Es het gschtrezt u abegmacht – i ha dänkt mir hätte gschider afo än Arche boue, wie nis das sinerzyt der Noah vorgmacht het. Aber äbe, s’ Wätter findet dusse statt u mir chöi gottseidank dra nüt ändere.

Wo mer is de so um mitti namittag zum Isinge troffe hei, si d' Durwäue vo de Manne scho chli verdrischaget gsi, aber üsi Jodlerinne hei usgseh wie us em Truckli. U s’ Isinge isch gloub gar nid so schlächt gange. Bi däm tonners "Jodlertisch" mues jo dr 2. Bass deräwäg töif nidsi, das me s’ Gfüe het, er chöm nie me obsi. Nach derä Isingphase si mir rassig i d' Dopingphase übere gange: Späck het’s gä vom Ruedi Meier u so mänge het no irgend e gheimnisvoui Dablette gno, für sich säuber oder d’ Stimmbänder z’ entspanne. So grüschtet si mer i d' Starbox u d’ Närvosität het sech dert wyter ufboue. Bi döune wägem Uftritt, by angere wäge de hübsche Jodlerinne us der Länk – dänk.

Nach lengere Irrwäge «Bäcksteisch», si mer de uf der Büni glandet. Dr Ufmarsch isch nid sehr militärisch erfougt, het aber än ordetliche Gattig gmacht. D’ Haue isch so gross gsi, dass me ohni Fäudstächer die Hingerschte nid gseh het und obe üs hät problemlos no ä Jumbo chöne düreflüge. Item, mir hei de üses Kampflied gstartet, nid ganz synchron, hei aber nächär sofort dr Tritt gfunge. Mi het’s dünkt, dass dr Jodu und d’ Liedpassage richtig guet tönt hei. Aber wo mir vom 2. Bass hätte söue mit emne Solo i töif Chäuer abe überzüge, isch das grünlech abverheit – i aune 3 Strofe. Mir si efach zu «Höherem» gebore, das steit itz fescht.

Der Andreas Bögli het is de am Sundig über modernschti Kommunikation das erwartete 2 verkündet. Mi sängerische Depression het druf blitzartig irä Afang gno. I de lichte Momänte hani d' Wuche druf teilwis zäme mit mine Kameradä gwärweiset, was do genau passiert isch, aber ä schlüssigi Erklärig hani bis hüt nid gfunge. Am naheligendschte schint mer no, das der Adolf Stäheli suur isch gsi, dass mer nid eis vo sine Lieder gsunge hei u der Juri d' Konsine entsprächend gä het. Henusode, mache mers s’ nächschte Mou besser – aber unbedingt! Nächär, bym Apéro und bim Nachtässe hätte mer für üses Engaschemang und dr Chorklang sicher es usgezüglech übercho, aber die vo der Schüri si äuwä scho hei gange gsi. Es isch aber de no ä versönleche Usklang gsi. Biuder vo däm Uftritt hani keine, es git haut nid so längi Selfisticks, das mä äs ganzes Doppuquartett chönt ufnä. Aber wo mer nächär id Beiz si, do git's scho äs par Föteli dervo, wie dir unge gseht.

Für's JDQL, dr Andreas Grossebacher

Ä chli fötele und viu singe - wie nä gschänkte Tag isch's gsi

Anlässlich des intensiven Vorbereitungstags auf das kantonale Jodlerfest in Steffisburg hat unser Kamerad aus dem 1. Bass, Kurt Zaugg, die Gelegenheit genutzt und den Fotografen Michael Schär aus Langenthal zu einem Fotoshooting gebeten. Deshalb sind auch alle Aktivmitglieder des JDQL in der Tracht erschienen. In frisch duftenden Hemden und schön gestutzten Schnauzern und Bärtchen die Herren und fotogen herausgeputzt die Damen in ihren farbenfrohen Trachten konnte es bei wunderbarem Frühlingswetter und Sonnenschein losgehen.

Gruppenfoto – Klappe 1:  

 

Mit fachmännisch kritischem Blick gab Michael (der Fotograf) die Anweisungen, denn es sollte ja jedes Gesicht froh lachend und gut zur Geltung kommen. Noch hier ein Jodlerknopf gerichtet und dort eine Haarsträhne zurechtgezupft …. und die Aufnahmen waren im Kasten! Geschulten Auges wurde ein kreativer Hintergrund für Fotos der verschiedenen Gesangsregister gesucht. Schliesslich wollte man ja nicht Nullachtfünfzehn-Fotos haben. In der wunderbaren Umgebung des Tschäppelhofs bei Huttwil musste nicht lange gesucht werden.

Dann gings sängerisch zur Sache: Die 2 "Coaches" Margrit Roth und Martin Ingold  liessen uns gar nichts durch. 2 Übungsblöcke umrahmten ein gelungenes Mittagessen - viel Gegrilltes und feine Salate. Um 15:30 waren Margrit und Martin soweit zufrieden, dass der gemütliche Teil beginnen konnte. Die Distanz zu einem Jodlerfest würdigen Vortrag war nicht eliminiert aber stark verringert worden. Alles in allem ein äusserst gelungener Trainingstag mit ausreichend Möglichkeiten, die Kameradschaft zu pflegen. Es hat sehr gefallen, so sehr, dass einige sich wohl entschlossen haben, den Sonnenuntergang auf dem Tschäppel zu erleben, wie untenstehendes Bild mit Erwin zeigt!

 

Für das JDQL

Eveline Krähenbühl und Andreas Grossenbacher

 

Uftritt am Brunch uf der Hohwacht am erschte Mai

 

Es herrschte nicht das erwünschte frühlingshafte Wetter mit zartem Blumen- und kräftigem Tannenduft, mit Vogelgezwitscher und neugierigen, auf den Aussichtsturm kletternden Kindern. Nichtsdestotrotz, vom trüben Niesel- und Langzeitregen liessen sich die standfesten Jungen und älteren Gäste nicht abhalten. Sie genossen an diesem Sonntag, 1. Mai 2016, das für Gaumen und Auge appetitlich angerichtete Buffet im Restaurant Waldhaus Hochwacht ob Reisiswil. Es ist inzwischen Tradition, dass das Jodler-Doppelquartett Langenthal das erste Buure-Zmorge-Buffet im Frühling gesanglich untermauern darf. Jodlerinnen und Sänger stiegen deshalb auch diesmal wieder gerne und motiviert auf die Hochwacht. Es ist ihnen nämlich ein Anliegen, der Gastfamilie Hofer für die langjährige und treue Unterstützung als Sponsor des JDQL auf diese Weise zu danken.

Vier Kurzblöcke mit je zwei Liedern liessen die frühstückenden Gäste im voll besetzten Restaurant immer wieder aufhorchen und hinhören. Die fröhliche Kinderschar kannte keine Berührungsängste und bestaunte aus nächster Nähe mit grossen Augen und offenen Ohren die gestandenen Frauen und Männer des Chors, die da so voller Innbrunst tiefe und hohe Töne von sich gaben.

Der Präsident des JDQL nutzte diese Gelegenheit, um in den Kleinen unter den Gästen künftige Jodler- und Jodlerinnen zu erkennen und die Eltern auf das mögliche Gesangspotential ihrer Kinder aufmerksam zu machen. Auch unter den anwesenden jungen Frauen und Männern vermutete er das eine oder andere Talent, für das im JDQL ein Platz frei sei.  

Beim letzten Gesangsblock wechselten einige kräftige Stimmen von den Gästetischen in die Reihen der Jodlerfamilie. Auch das ist möglich beim JDQL: spontanes Einstehen in die Reihen um mitzusingen. Und es bewahrheitete sich einmal mehr: Auf der Hochwacht, da jodelt es sich gut.

Für das Jodler-Doppelquartett  

Eveline Krähenbühl

 

Üse Uftritt a dr Delegierteversammlig vor SVP Schwiz am 22igschte Apriu

Gestern Abend war es soweit: Das Jodler-Doppelquartett durfte mit 2 Vortragsblöcken das Nachtessen der Delegierten der SVP Schweiz in Langenthal bereichern. Ein bisschen Lampenfieber war dabei, das ist aber nach den ersten Takten der "Bärgarve" verflogen. Geblieben sind die Worte von Adrian Amstutz, der uns und damit alle Jodler anhielt, weiterhin das Brauchtum, das Liedgut und die damit verbundenen Werte zu pflegen. Nur wer weiss woher er komme, könne den Weg in die Zukunft unter die Füsse nehmen - wie wahr, "Herkunft mit Zukunft" hiess das anlässlich eines anderen wichtigen Festes im 2009 in Langenthal.

Und aufmerksam waren sie, die Parlamentarier aus Bund, Kantonen und Gemeinde, als wir gesungen haben, ein schönes Kompliment. Der Eine oder Andere hat mitgesungen und Albert Rösti, der neue Präsident hat persönlich eine Zugabe verlangt. Diesem Wunsch sind wir mit den Schwälbeli, die in den Süden ziehen, sehr gerne nachgekommen.

Unser Präsident Mathias Schüpbach hat's getroffen, als er nach launiger Vorstellung des Quartetts den Delegierten zurief: habt's gut gemacht - macht weiter so!

 

 

 

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S' isch Jodlerzyt.. die erschty Usgabe vo üsem neue Bulletin, viu Vergnüege !

 

 

 

Ein Stern, der deinen Namen trägt ….

 

Nein, das ist natürlich kein Jodellied! .Aber es ist ein gutes Sinnbild für "unseren Wärmuet Fritz", der in den vergangenen Jahrzenten viel Sternenglanz in das JDQL scheinen liess. Deshalb kamen die Sänger und Sängerinnen von Nah und Fern, um dem langjährigen Sängerkameraden Fritz Wermuth am 22. März 2016 in Roggwil zu seinem 90sten Geburtstag von ganzem Herzen zu gratulieren. Gemütlich und ganz Ohr sass Fritz auf dem Bänkli vor seinem Haus und sang beherzt mit, als wir ihm einige seiner liebsten Lieder, u.a. den Thunersee von Adolf Stähli, vortragen durften.

während mehr als 50 Jahren hat er das JDQL mit seiner klangvollen und kräftigen Bassstimme, aber auch mit Freude, Engagement und so manch träfem Spruch begleitet. Er war Sänger mit Leib und Seele. Das bewies er zum Beispiel durch seine zuverlässige Teilnahme an den Proben. Darin war er wirklich von keinem Jodlerkollegen zu übertrumpfen. Und so ganz nebenbei war er lange Zeit unser umsichtiger Kleiderverwalter, der im Estrich seines Hauses Mutz und Leinengewand sorgsam pflegte und vor Motten und anderen Kleintieren bewahrte. Eine grossartige Zeit, aus der Fritz auch heute noch mit wachem Geist so manche Episode in freudiger Erinnerung zu erzählen weiss. Was das Singen anbelangt, so war er rundum aktiv, denn der Jodlerklub Aarwangen, das Jodlerchörli Wystäge und das Fürobechörli Roggwil durften ebenfalls während manchem Jahr auf die gesangliche Grundlage seiner Bassstimme zählen.

Aber nicht nur das Singen hat ihn Jahrzehnte lang begleitet. Fritz hat sein Leben auch durch andere intensive Vereinstätigkeit bereichert. Als erfolgreicher Züchter von Windhunden im Windhundsportverein Bern hat er so manchen Welpen zu einem preisträchtigen Rassehund herangezogen.

In der Musikkapelle Rü Rü war er als Akkordeonspieler mit Herzblut engagiert. Noch heute ist er stolzer Besitzer von neun Handorgeln. Er bedauert, dass seine ins Alter gekommenen Hände das Spiel nicht mehr zulassen. Aber wir erinnern uns gerne an die munteren Ständli, mit denen Fritz uns bei mancher Gelegenheit ein frohes Lachen auf die Gesichter gezaubert hatte.

Im Hausgang ist ein Foto zu sehen, das den jungen Fritz als Kavallerist zeigt, fest im Sattel seines über ein Hindernis springenden Pferdes. Bei seinen Erzählungen über diese lange schon vergangene Zeit kam verständlicherweise schon etwas Wehmut auf.

Und so ergab sich an diesem frischen Frühlingsabend für manchen von uns die Gelegenheit, mit Fritz die eine oder andere Erinnerung auszutauschenAber Fritz wäre nicht Fritz, wenn er nicht auch noch voller Schalk in den Augen einen langen Blick in die Zukunft geworfen hätte. Er hat uns nämlich das Versprechen abgegeben, dass er uns in 10 Jahren wieder auf dem Bänkli vor seinem Haus empfangen wolle. Also denn: Prost Fritz, wir kommen wieder – bleib bis dahin gesund und wohlauf.

 

Für das JDQL: Eveline Krähenbühl

 

 

Impressionen eines "Geburtstagsständlis"

 

Das JDQL gibt langjährigen Mitgliedern oder HelferInnen gerne etwas zurück, wenn sich die Gelegenheit ergibt. So durften wir an einem Samstag im März Fritz Boss aus Langenthal singend zu seinem Geburtstag gratulieren.

Die Lebenspartnerin des Geburtstagskinds, Heidi Wälti nämlich, pflegt eine langjährige freundschaftliche Beziehung zum JDQL. Heidi ist seit vielen Jahren eine treue Helferin, sei es in vergangenen Jahren als Theaterspielerin und Regisseurin oder auch noch heute als geschätzte Küchenhilfe an den Unterhaltungsabenden. Da Fritz dank Heidis Liebe zum JDQL viele Abende alleine daheim verbringen musste, war es uns eine grosse Freude, ihn an seinem runden Geburtstag mit schönen Jodelliedern etwas entschädigen und verwöhnen zu dürfen. „Daheim“ war denn auch eines der vorgetragenen Lieder. Diesmal aber blieb Fritz natürlich nicht daheim. Im Gegenteil: Mit einer Schar von etwa zwanzig Gästen hat er im katholischen Kirchgemeindehaus Langenthal ein tolles Geburtstagsfest gefeiert.  

Bis zum späten Nachmittag durften wir die Geburtstagsgesellschaft um Fritz Boss mit insgesamt neun Liedern unterhalten. Stimmung und Freude waren bei allen spürbar, es wurde angeregt geplaudert, fröhlich gelacht und gescherzt. Auch das JDQL fühlte sich wohl, gut aufgehoben und wurde grosszügig bewirtet.

Ein schöner und fröhlicher Nachmittag, der viel zu schnell vorbei ging.

 

Für das JDQL: Eveline Krähenbühl

  

 

Ehrungen

 

      Erwin Wälti, 50 Jahre Mitgliedschaft im EJV

 Peter Mäder, 25 Jahre Mitgliedschaft im EJV

 

 

BKJV-Veteranenehrung vom 13. Februar 2016 in Herzogenbuchsee

 

Am Vorabend der Delegiertenversammlung durften sich 39 Ehrenveteranen und 111 neue Veteraninnen und Veteranen das begehrte und wohlverdiente goldene Ehrenabzeichen des Eidgenössischen Jodlerverbandes (EJV) anstecken lassen. Unter den Jubilaren befanden sich auch zwei unserer Aktivmitglieder aus Langenthal. Wir freuen uns und sind stolz, dass wir

 

Erwin Wälti (Ehrenveteran mit 50 Jahren Mitgliedschaft) und

Peter Mäder (Veteran mit 25 Jahren Mitgliedschaft)

 

an dieser Stelle nochmals ganz herzlich zur langen Aktivzeit in der „Schweizerischen Jodlerfamilie“ gratulieren dürfen. Zudem haben sie während der gesamten Dauer mit ihren Stimmen das Jodler-Doppelquartett Langenthal verstärkt. Es ist doch schön, wenn die Pflege unseres Jodlerbrauchtums durch unsere Aktivmitglieder nach aussen sichtbar gemacht wird. Danke Erwin und Peter für eure langjährige Kameradschaft und euren wertvollen Einsatz. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Gesangserlebnisse mit euch im Jodler-Doppelquartett Langenthal.

 

Für das JDQL: Eveline Krähenbühl